Chan Einführung II: Fünf Einführungsabende Chan-Meditation März / April 2019
Die Einführung II ist die Weiterführung der Einführung I. Wir wiederholen die grundlegenden Meditations-Formen und lernen in fünf Abenden weiter Aspekt der Chan-Meditation wie „Stilles Gewahrsein“ und „huatou“ kennen. Jeder Abend hat einen kurzen theoretischen Teil, dann üben wir die Sitzmeditation, einfache Bewegungsübungen und das achtsame Sein im Schweigen.

Daten: Freitag 29. März, 05., 12., und 26. April und 03. Mai 2019
Freitag, jeweils 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Meditationsraum von Chan Bern, Brunngasshalde 37, 3011 Bern
Kosten CHF 75, zu bezahlen am ersten Kursabend oder auf
PK 30-186096-6. Ermässigung auf Anfrage möglich.
Anmeldung bis 27. März: Hildi Thalmann
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Die Einführung bietet Gelegenheit, sich mit der Form und dem Inhalt von Chan bekannt zu machen. An den vier Abenden wird schrittweise in die die Chan-Meditation eingeführt. Nach einem kurzen theoretischen Teil üben wir die Methode der Sitzmeditation, einfache Bewegungsübungen und das achtsame Sein im Schweigen. Die einfachen Rituale werden erklärt. Es ist empfohlen an mindestens drei Abenden teilzunehmen.

Daten: Freitag 11., 18., 25. Januar und 01. Februar 2019
jeweils 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Meditationsraum im Haus Sein, Brunngasshalde 37, 3011 Bern
Kosten CHF 60, zu bezahlen am ersten Kursabend oder auf
PK 30-186096-6. Ermässigung auf Anfrage möglich.
Anmeldung bis 10. Januar an: Hildi Thalmann
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«Die Methode ohne Methode»

Hier wird eine spirituelle Praxis dargelegt, die so unkompliziert ist, dass jedermann sie lernen kann, und die doch reich genug ist, um ein Leben lang damit zu arbeiten. Die traditionelle Chan-Methode (chinesisches Zen) des Stillen Gewahrseins beginnt mit nicht mehr, als alle Gedanken wegzulegen außer dem Gewahrsein, wie man selber „nur sitzt“.

Diese Methode ist in der Ausführung so einfach, dass sie manchmal die „Methode ohne Methode“ genannt wird, wie der Titel zeigt – doch so einfach sie ist, ist diese Praxis doch subtil und tiefgründig, mit dem Potenzial zu ständig subtileren Feinheiten, wenn die Praktizierenden in ihrer Meisterung weiterschreiten.

Wenn sie diese Methode vollständig durchdringen, führt diese radikale Form, den beschäftigten Geistesstrom zu entleeren, zur Wahrnehmung des weiten Ozeans reinen Gewahrseins.

Erhältlich bei Chan-Bern oder im Buchhandel Kontakt


«Die zehn Ochsenbilder»

Die zehn Ochsenbilder stellen eine Analogie dar, um den Prozess der Chan-Praxis zu erklären. Der immer wachsame, immer geduldige Ochsenhirte ist ein Modell für Chan-Praktizierende, die ständig ihren von Geistestrübungen besetzten Geist hüten sollten.
Das Hüten des Ochsens ist eine Serie von Vorträgen, die Meister Sheng Yen während eines einwöchigen Retreats in der Zen-Gemeinschaft von Morgan’s Bay, Surry, Maine, hielt.
Die Vorträge sind keine wissenschaftlichen Interpretationen der Bilder. Eher handelt es sich um improvisierte, informelle Gespräche, welche die Praktizierenden unterstützen sollten im Umgang mit Hindernissen und Situationen, die während der Praxis im Retreat auftreten.
Die zehn Ochsenbilder dienten als Inspiration für Meister Sheng Yens beratende und ermunternde Worte. Diese Vorträge sind hilfreich für alle Meditierenden, egal ob sie in einem Retreat sind oder nicht.

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«Den Erleuchtungsgeist erwecken – Die siebenunddreissig Hilfen zum Erwachen»

Die siebenunddreißig Hilfen zum Erwachen sind eine Zusammenstellung grundlegender buddhistischer Lehren in Form einer Aufzählung. Die scheinbare Einfachheit der Auflistung täuscht etwas darüber hinweg, dass sie als Ganzes in Wahrheit einen Fahrplan zur Erleuchtung darstellt für all jene, die sie mit Ausdauer und Ernsthaftigkeit befolgen.
Die siebenunddreißig Hilfen umfassen sieben Praxis-Gruppen, die zum Erwachen führen. Jede dieser sieben Gruppen enthält weitere Erleuchtungsfaktoren, was zu total siebenunddreißig führt:
(1) Die vier Grundlagen der Achtsamkeit, (2) Die vier angemessenen Anstrengungen, (3) Die vier Schritte zu magischer Kraft, (4) Die fünf Wurzeln, (5) Die fünf Kräfte, (6) Die sieben Erleuchtungs-Faktoren, (7) Der edle achtfache Weg.
Meister Sheng Yens pragmatische Lehren führen die Lesenden durch eine Abfolge aller Praktiken, indem er erläutert, wie sie mit dem eigenen Erleuchtungsweg der Lesenden in Beziehung stehen.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-7386-7184-1

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«Vertrauen in den Geist. Ein Führer zur Chan-Praxis»

«Vertrauen in den Geist. Ein Führer zur Chan-Praxis» ist ein Schlüsselwerk zur Praxis des Chan-Buddhismus, und insbesondere zur Phänomenologie der inneren Geschehnisse. Es wird Seng Ts’an (Seng-can), dem dritten Chan-Patriarchen, AD 606 verstorben, zugeschrieben. Der vorliegende Kommentar von Meister Sheng-yen, inklusive Übersetzung des chinesischen Originals, wurde während Chan-Klausuren in den 1980er Jahren dargelegt. Er sagte dazu: „Mein eingenommener Standpunkt war weder wissenschaftlich noch analytisch. Vielmehr verwendete ich das Gedicht als Ausgangspunkt um die Praktizierenden zu inspirieren und es ihnen zu ermöglichen mit Geschehen, wie sie während des Übens auftreten, umzugehen.“ Der Ausdruck „Vertrauen in den Geist“ enthält die Bedeutungen Glauben an Geist und Verwirklichen von Geist als einem inneren Geschehen. Wahres Vertrauen in den Geist ist die Erfahrung und Erkenntnis eines fundamentalen, sich nicht bewegenden, sich nicht wandelnden Geistes, des Buddha-Geistes.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-8334-8675-3

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«Es gibt kein Leiden»

„Es gibt kein Leiden, keine Ursache, kein Ende des Leidens und auch keinen Weg, der zum Ende des Leidens führt. In der Leere ist kein Erkennen und kein Erreichen.“ Das Herz-Sutra, etwas über eine Seite lang, destilliert die Lehren Buddhas zu ihrer reinsten Essenz. Das wahrscheinlich bekannteste buddhistische Sutra wird in buddhistischen Zentren, Tempeln und Klöstern überall auf der Welt rezitiert. Die Chan-Schulen, welche die direkte Erfahrung lebendiger Weisheit betonen, haben das Herz-Sutra aufgrund des geballten Ausdrucks der Kern-Verwirklichung Buddhas verehrt. «Es gibt kein Leiden» ist Chan-Meister Sheng Yens Kommentar zum Herz-Sutra. Er erläutert das Sutra aus Chan-Sicht und legt es als eine Abfolge von Kontemplationsmethoden dar. Damit ermuntert er die Leser, das Sutra direkt in der Meditation und im Alltag zu erfahren. Auf diese Art wird das Lesen des Herz-Sutras zu mehr als einer intellektuellen Übung; es wird zu einer Praxismethode, durch die man zur fundamentalen Weisheit, die jedem von uns inhärent ist, erwachen kann. Dieser Kommentar zum Herz-Sutra kann uns helfen, wenn wir ein besseres Verständnis der buddhistischen Konzepte erlangen oder unsere Meditations-Praxis vertiefen möchten.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3842397996

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«Die Sechs Paramitas – Vervollkommnung auf dem Bodhisattva-Weg»

von Chan-Meister Sheng Yen. Das Sanskrit-Wort „paramita“ bedeutet wörtlich „das andere Ufer erreicht haben“. Es bedeutet auch „Transzendenz“ oder „Vervollkommnung“. Wenn wir auf dem Ufer des Leidens leben, bedeutet das andere Ufer erreichen, das Leiden hinter sich zu lassen und zu erwachen. Daher bedeutet Transzendenz frei werden von geistigen Schwächen, welche die Ursachen des Leidens sind, und vom Leiden selbst. Die wahre Praxis der Paramitas ist es, sich selber vom Verhaftetsein und Festhalten am Selbst zu befreien. Gemäss diesem Prinzip können alle buddhistischen Praktiken als Paramitas gesehen werden. Wenn man nur zum eigenen Wohl praktiziert, übt man nicht wirklich die Paramitas aus, ob diese Praxis nun „Hinayana“ oder „Mahayana“ genannt wird. In Wahrheit hat man nur beschränkt Erfolg, wenn man nur sich selber zu helfen sucht. Die Belohnung wird am grössten sein, wenn man versucht anderen Gutes zu tun. Was sind die Sechs Paramitas? Es sind: Grosszügigkeit (dana), ethisches Handeln (sila), Geduld (ksanti), Tatkraft (virya), Meditation (dhyana) und Weisheit (prajna). Ihr Ziel ist es das Selbst-Verhaftetsein auszulöschen und den Ozean des Leidens zu transzendieren.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-8391-7453-1

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«Kostbarer Spiegel — grenzenlos»

In diesem Buch zeigt sich der einzigartige Meister Sheng Yen von seiner besten Seite. Er erläutert alte Texte der chinesischen Chan-Tradition und zeigt, wie wunderbar praktisch sie wirklich sind, auch für uns heute. Die Texte sind zwei Gedichte, geschrieben von den zwei Begründern der Caodong-Schule des Chan-Buddhismus: „Verpflichtung zur Ganzheit“ und „Gesang des kostbaren Spiegelsamadhis“. Beide betonen die Chan-Sicht, dass Weisheit nicht von Geistestrübungen getrennt ist, und beide sprechen von den zwei Ebenen des Gewahrseins, durch die man auf dem Weg der Verwirklichung gehen muss. Beide sind auch Werke buddhistischer Philosophie, die allen als Führer zur spirituellen Praxis dienen können. „Chan-Meister Sheng Yen ist ein grosser Lehrer und ich habe grosses Vertrauen in seine Gelehrtheit und Weisheit.“ – Thich Nhat Hanh. Mit Kalligraphien von Chan-Meister Chi Chern.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-8423-8572-6

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«Subtile Weisheit. Leiden verstehen und Mitgefühl kultivieren durch Chan-Buddhismus»

Meister Sheng Yen, ein Dharma-Nachfolger der buddhistischen Ahnen in China betrachtet in diesem Buch das Konzept von Leiden, Erleuchtung und Mitgefühl; er bietet ein Glossar der Schlüsselbegriffe an und rekapituliert kurz die Geschichte des Buddhismus in China. Doch er geht darüber hinaus und diskutiert zeitgenössische Themen und Fragen, denen er in den Jahren seines Lehrens in den Vereinigten Staaten begegnet ist. Manchmal persönlich und immer instruktiv, ist Meister Sheng Yens einführendes Werk ausgezeichnet für jene, die vor kurzem zum Buddhismus gekommen sind und für jene, die bereits bekannt sind mit den tibetischen und den Zen-Schulen.
Das 1. Kapitel „Jugendliche Fragen“ können Sie hier als Auszug lesen.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-7322-6865-8

Auszug

Inhaltsverzeichnis:

Einführung
1. Jugendliche Fragen
2. Wer war Buddha? Was ist Chan?
3. Buddhismus, Schmerz und Leiden
4. Chan-Training
5. Praxismethoden und Entwicklungsstadien in Chan
6. Erleuchtung? Was ist das?
7. Mitgefühl
Glossar
Danksagung

1. Jugendliche Frage

Ich möchte Ihnen drei Vorkommnisse erzählen, die sich ereigneten, als ich jung war, und die einen Einfluss darauf hatten, dass ich dem buddhistischen Weg folgte. Jedes von ihnen warf Fragen auf über die Beschaffenheit des Lebens.

Als Kind war ich kränklich und das verzögerte meine Entwicklung sowohl körperlich als auch schulisch. Ich lernte erst mit etwa sieben Jahren sprechen und fing mit neun Jahren an, zu lesen. Ich war immer still und nicht besonders klug.

Obwohl meine Familie arm war, halfen meine Eltern immer Menschen, die in Not waren. Sie waren Buddhisten in der Art des ungebildeten Volkes auf dem Land. Mein Vater pflegte zu sagen: „Große Enten gehen den Weg der großen Enten und kleine Enten gehen den Weg der kleinen Enten, so hat jeder Mann/jede Frau seinen oder ihren Weg zu gehen.“ Außer bei solchen Lektionen dachte ich nicht über „große“ Fragen nach, bis ich etwa zehn Jahre alt war; da geschah etwas, das mich das erste Mal über die Beschaffenheit des Lebens nachdenken ließ.

In den überfluteten Reisfeldern des ländlichen China gab es viele Wasserschlangen. Diese Schlangen waren nicht schädlich, da sie die Menschen nicht bissen und nicht giftig waren. Niemand, nicht einmal ein Kind, hatte vor ihnen Angst, obwohl sie recht lang werden können. Eines Tages sah ich eine über einen Meter lange Schlange einen Frosch jagen, der halb so groß wie eine Faust war. Als die Schlange den Frosch fast gefangen hatte, drehte sich der Frosch um und sah die Schlange an. Die Schlange stoppte ebenfalls und schleuderte ihre Zunge nach dem Frosch aus. Seltsamerweise bewegte sich der Frosch auf den Mund der Schlange zu, als ob er sich opfern würde. Die Schlange schnappte den Frosch am Kopf und verschluckte ihn nach und nach vollständig. Mein erster Impuls war, den Frosch zu retten und ich hob einen Stock auf, um die Schlange zu treffen. Doch dann dachte ich: „Die Schlange muss essen wie andere Tiere. Den Frosch vor der Schlange zu retten, wäre, wie wenn jemand mein Nachtessen aus meinem Mund nehmen würde.“ Wenn ich den Frosch retten würde, würde ich die Schlange verletzen. Es schien nicht richtig, einzugreifen. Doch auch wenn ich diesen Augenblick der Klarheit hatte über das, was geschah, ich fühlte mich dabei nicht gut.Ich beobachtete, wie die Gestalt des Frosches vom Mund über den Rachen in den Körper der Schlange glitt. Es war ein lebhafter Eindruck. Weil ich den Frosch noch immer sehen konnte, wunderte ich mich: „Was geschieht mit dem Frosch? Verschmelzen der Frosch und die Schlange zu einem Leben? Wenn ich der Frosch wäre, wo wäre ich jetzt?“

Was mich auch verwirrte, war, dass der Frosch zunächst klar vor der Schlange erschrocken war. Er versuchte, zu entkommen und wollte offensichtlich nicht gefressen werden. Warum dann kroch der Frosch schlussendlich auf den Mund der Schlange zu und ließ sich fressen? Ich konnte es nicht herausbekommen und blieb tief verwundert.

Im gleichen Sommer machte ich eine zweite wichtige Erfahrung. Es war ein geschäftiges Jahr! Ich war mit meinem älteren Bruder in den Reisfeldern und überquerte eine schmale Brücke aus einem einzelnen Holzstamm, wie sie im ländlichen China häufig vorkommen. Nicht weit unter der Brücke war ein Fluss und im Fluss ruhten zwei Wasserbüffel, die einer Nachbarsfamilie gehörten, nach ihrem Tageswerk in den Feldern. Wenn die Büffel aufstanden, überragten ihre Köpfe das Brückenniveau, wenn sie aber im Wasser lagen, blieben sie unter der Brücke verborgen. Als ich die Brücke in der einen Richtung überquerte sah ich sie nicht, aber als ich zurückkam, waren sie da. Wasserbüffel sind groß und können einschüchternd wirken, aber die Landleute sind an sie gewöhnt – sie sind Haustiere – also war ich nicht erschrocken und begann, die Brücke zu überqueren. Der eine Büffel schaute mich an und wich etwas zurück. Dann wurde er sehr erregt und begann, überall Wasser zu versprühen. Ich hatte keine Ahnung, was dies bedeuten sollte! War es ein Zeichen von Aggression oder vielleicht ein Willkommensgruß? Ich war geängstigt und wusste nicht, was tun und ich erstarrte auf der Mitte der Brücke. Als ich so dastand, war ich schließlich so vor Schreck erstarrt, dass ich einfach von der Brücke fiel, gerade auf den Kopf eines der Wasserbüffel. Der Büffel, vielleicht ebenso verängstigt wie ich, tauchte ins Wasser. Zum Glück war mein älterer Bruder da und zerrte mich heraus.

Nachdem ich mich gesammelt hatte, kamen mir zwei Gedanken. Erstens realisierte ich, dass meine Furcht vor dem Wasserbüffel, anstatt mir zu helfen, von ihm wegzukommen, dazu geführt hatte, dass ich näher mit ihm in Kontakt kam. Wenn nicht meine Frucht gewesen wäre, wäre ich nicht vom Baumstamm gefallen. Es schien, dass dem Frosch, der um sein Leben fürchtend vor der Schlange geflüchtet war, etwas Ähnliches passiert war. Es geschieht oft im Leben, dass wir nahe bei dem landen, was wir fürchten, auch wenn wir noch so sehr versuchen zu fliehen. Was wir fürchten, dem müssen wir uns stellen. Ich erlebte dieses Verstehen als eine Art Verwirklichung oder Erwachen.

Zweitens fragte ich mich, was mit mir geschehen wäre, wenn ich bei diesem Unfall gestorben wäre, genauso wie ich mich gefragt hatte, was mit dem Frosch geschehen war. Ich konnte es absolut nicht herausfinden. Wenn ich ertrunken wäre, wo wäre ich dann? Ich dachte lange darüber nach, konnte jedoch keine Antwort finden. Fragen, was nach meinem Tod mit mir geschehen würde, beschäftigten mich noch lange nach diesem Vorfall.

Wie Sie wahrscheinlich annehmen, hatte ich auch während langer Zeit Angst vor Wasserbüffeln; ich nehme an, man könnte es eine Büffelphobie nennen. Viel später verstand ich, dass der wesentliche Grund meiner Angst vor Büffeln meine Angst vor dem Tod war. Ich hatte Angst vor dem Tod, da ich nicht wusste, was mit mir nach dem Tod geschehen würde. Ich überwand meine Angst vor Büffeln, als ich schlussendlich realisierte, dass der Tod wirklich kein Problem ist.

Ein drittes Ereignis, das mich stark beeinflusste, ereignete sich, nachdem ich mein Zuhause verlassen hatte, um das Leben eines Mönchs zu beginnen, als ich etwa dreizehn Jahre alt war. Ich war im Guangchao- Kloster auf dem Wolfsberg im chinesischen Jiangsu, wo es knapp fünfzig Mönche hatte. Eines Tages sollte ich an einer wichtigen Zeremonie teilnehmen, die von drei Dharma-Meistern gleichzeitig durchgeführt wurde. Ein Teil der Zeremonie war ein Reinigungsritual, zu dem man Weidenzweige benötigte. Mein Groß-Meister sagte zu mir: „Kleiner Novize, geh und hole drei identische Weidenzweige, jeder mit drei Blättern.“

Das schien ein einfacher Auftrag. Ich ging und holte drei Zweige von den Weiden, die über den nahen Fluss hingen. Als ich sie meinem Groß-Meister zeigte, sagte er: „Die sind nicht identisch.“

Ich sagte, vielleicht ein wenig kühn: „Sie sind gleich, da sie Weiden sind.“

Mein Groß-Meister sagte: „Ich möchte drei Zweige, die identisch aussehen.“ So ging ich zum Fluss zurück und um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden, brachte ich einen sehr großen Weiden-Ast zurück, da ich dachte, mein Groß-Meister könne selber davon die Zweige wählen, die er wünschte.

Der Meister schalt mich und ich ging ein drittes Mal zum Fluss zurück. Nach einer langen Suche fand ich drei Weidenzweige, von denen ich dachte, sie sehen sehr ähnlich aus. Ich brachte die Zweige ins Kloster zurück. Mein Groß-Meister betrachtete sie sorgfältig und sagte: „Sie sind nicht gleich.“

„Aber sie sind gleich!“ antwortete ich frustriert.

Doch mein Groß-Meister zeigte auf die Zweige und sagte: „Schau, die Form dieses Blattes ist sehr breit, aber das entsprechende Blatt am andern Zweig ist schmal. Und die Formen der Zweige sind nicht ganz gleich. Versuch es nochmals.“

Ich war wirklich verärgert. Ich dachte daran, dem Groß-Meister zu sagen, er solle selber gehen und nachsehen, aber natürlich wagte ich das nicht. Ich ging zum Fluss zurück und verbrachte dort eine lange Zeit. Ich fiel fast ins Wasser, da ich versuchte, Zweige weit draußen zu erreichen, die von weitem gleich aussahen. Unglücklicherweise erwiesen sie sich als nicht gleich, sobald ich näher kam.

Schließlich gab ich auf. Ich wollte mich jeder Strafe unterwerfen und kehrte mit leeren Händen zurück. Mein Groß-Meister schien nicht im Geringsten ärgerlich und sagte nur: „Es gibt keine zwei Sachen in dieser Welt, die genau identisch sind. Inmitten von Gleichheit ist Unterschiedlichkeit und inmitten von Unterschiedlichkeit ist Gleichheit. Kümmere dich um die Weidenzweige, die du vorher gesammelt hast. Wir werden sie morgen gebrauchen.“ Obwohl ich etwas ratlos war, empfand ich eine große Erleichterung. Meine Prüfung war endlich vorbei!

Am nächsten Mittag war es Zeit für die Zeremonie und die Meister benötigten die Weidenzweige. Als ich sie holen ging, erkannte ich, dass die Zweige ausgetrocknet waren. Ich hätte sie ins Wasser stellen sollen, aber ich hatte nicht daran gedacht. Sie waren ruiniert und nutzlos für die Zeremonie. Ich war sicher, dass mein Groß-Meister mich schlagen würde, was er jedoch nicht tat. Er fragte mich: „Wie blöd kannst du sein?“ Aber er fügte bei: „Alles in dieser Welt ist unbeständig. Ich nehme an, wir müssen trockene Weidenzweige gebrauchen.“

Dieses Geschehen ließ mich zwei Dinge erkennen. Ich erkannte, dass keine zwei Dinge in dieser Welt wirklich gleich sind. Aus Distanz gesehen mögen sie gleich erscheinen, aber bei näherer Betrachtung findet man unvermeidlich, dass sie es nicht sind. Zuerst bat mich mein Groß-Meister, identische Zweige zu finden und später sagte er, dass man keine identischen Zweige finden kann. Ich wusste nicht, ob er mir eine Lektion in Buddhismus geben wollte, aber das Ganze war recht einleuchtend für mich.

Das Zweite, das eine große Wirkung auf mich hatte, war der Schlusskommentar meines Groß-Meisters. Er sagte, dass nichts in der Welt beständig ist. Alles ist vergänglich. Es ist nicht so, dass dies meistens wahr ist oder dass es eine Wahrheit ist, die neben einer ebenso gültigen Idee von Stabilität beachtet werden muss. Alles ist immer unbeständig. Die Weidenzweige waren nicht erst am zweiten Tag verändert. Im Moment selbst, in dem ich sie von den Bäumen nahm, veränderten sie sich. Sie waren immer unbeständig.

Die zwei Dinge, die ich aus meiner Erfahrung mit den Weidenzweigen lernte, hatten einen tiefgehenden Einfluss auf mich und gaben mir Einsichten, die ich das ganze Leben mit mir trug. Bis zum heutigen Tag denke ich zum Beispiel nicht, dass andere Menschen gleich sein oder gleich denken sollten wie ich. Ich erwarte nicht, dass zwei Individuen oder dass zwei Dinge gleich sind. Es ist nicht möglich, warum es also erwarten oder wünschen.

Die Erfahrungen, die ich in meiner Jugend machte, die drei Geschichten, die ich erzählt habe, und die Fragen, die sie in mir aufwarfen, sind für die Chan-Praxis relevant. Ich erzähle sie, weil sie eine gute Einführung sind, um Chan zu verstehen, und mir halfen, meine Praxis zu beginnen. Doch was genau ist ihre Bedeutung für die Chan-Praxis? Ich werde es Ihnen nicht sagen. Es ist etwas, das Sie untersuchen können. Im Chan müssen Sie die Dinge immer selber untersuchen.

Erhältlich bei Chan-Bern oder im Buchhandel Kontakt

Folgende Broschüren stehen zum Gratis-Download zur Verfügung

Im Geiste von Chan

Diese Broschüre öffnet ein Fenster zum chinesischen Zen (Chan).
Sie enthält eine kurze Zusammenfassung der chan-buddhistischen Gedanken von Meister Sheng Yen, zusammengestellt aus publiziertem und noch nicht publiziertem Material. Die Veröffentlichung erfolgt in der Hoffnung,AnfängerInnen und einem weiteren Publikum eine neue und frische Perspektive auf das Selbst, den Geist, sowie die Art unserer Beziehung und Interaktion mit der Welt zu geben.

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Warum nehmen wir Zuflucht

Dieses Büchlein ist für diejenigen, die bereits über Buddhismus gelesen, einige der Lehren praktiziert haben, diese nützlich fanden und die nun wünschen, auf dem Weg weiterzuschreiten.

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Chan-Bern ist ein in der Altstadt von Bern gelegenes Meditationszentrum für Chan-Praktizierende. Wir meditieren in der Tradition des humanistischen Buddhismus von Chan-Meister Sheng Yen.

Chan ist die chinesische Übersetzung von Dhyāna (Geistessammlung). Chan entstand in China im 6.-8. Jahrhundert (später in Japan als Zen bezeichnet). Die Übertragungslinie von Meister Sheng Yen vereinigt Caodong (jap. Soto) und Linji (jap. Rinzai). In der Caodong-Tradition geht Klarheit, die den Geist mit dem Licht des Gewahrseins erfüllt, einher mit zur Ruhe gebrachter Geistes­­tätig­keit. In der Übertragungslinie von Linji werden durch den Meister gongan (jap. Koan), para­doxe Geschichten und huatou, deren Kernsätze, benutzt, um bei den Praktizierenden den grossen Zweifel, der zum Erwachen führt, hervorzurufen. …mehr über Chan

Meister Sheng Yen wurde 1930 in China geboren. Mit 14 Jahren trat er in ein buddhistisches Kloster ein. Nach der Machtübernahme der Maoisten gelangte er mit der nationalistischen Armee nach Taiwan. Im Alter von über 30 Jahren verbrachte der Mönch 6 Jahre im Einzel-Retreat. Danach studierte er in Japan und verbreitete anschliessend den Dharma in den USA, übernahm die Leitung des Klosters seines Lehrers in Taiwan und gründete den Dharma-Trommel-Berg. Er verstarb 2009. …mehr über Meister Sheng Yen

Der humanistische Buddhismus wurde von Meister Sheng Yen auf der Grundlage des reformierten chinesischen Buddhismus entwickelt. Der Begriff bedeutet, den Buddhadharma im gewöhnlichen, alltäglichen Leben anzuwenden. Wie der engagierte Buddhismus umfasst der humanistische Bud­dhis­­mus den Einbezug der Laien und der Frauen, die Praxis im Alltag, soziales Engagement sowie den Schutz der Umwelt.

Chan-Bern wurde gegründet und wird geleitet von Chang She 常捨 (Hildi Thalmann), einer von Chan-Meister Sheng Yen autorisierten Meditations-Lehrerin.

Der Zweck von Chan-Bern ist die Verbreitung des humanistischen Chan-Buddhismus nach Meister Sheng Yen im deutschsprachigen Raum. Wir organisieren Retreats, Vorträge, Weiterbildung etc. Wir sind eine Gruppe von Praktizierenden, die Chan-Meditation und den gegenseitigen Austausch pflegen. Wir laden Chan-Meister und -Lehrerinnen für Retreats ein. Chan-Bern fördert die Publi­kation der Werke von Meister Sheng Yen in deutscher Übersetzung.

Meister Sheng Yen und seine Übertragungslinie

Shi-Fu Sheng Yen wurde 1930 nördlich von Shanghai geboren, mit 14 Jahren wurde er Novize in den Wolfsbergen, Jiangsu. Nach der Machtübernahme der Maoisten gelangte er mit der nationa­lis­tischen Armee nach Taiwan. Im Alter von 30 wurde er wieder als Mönch ordiniert und verbrachte etwas später 6 Jahre im Einzel-Retreat. Darnach studierte er in Japan und schloß mit dem Doktorat in Buddhologie ab und verbreitete anschließend den Dharma in den USA, übernahm die Leitung des Klosters seines Lehrers in Taiwan und gründete den Berg der Dharma­trommel.

Ein Hauptanliegen von Meister Sheng Yen ist es, den Buddhismus und die Ausbildungsqualität der Mönche und Nonnen anzuheben. Selber ein Gelehrter und Autor von über 100 Büchern errichtete er das Chung-Hwa Institut für Buddhistische Studien und die Dhrarma Drum University. In den letzten Jahren engagierte er sich im Dialog mit führenden Persönlichkeiten in Wissenschaft und Kultur und im interreligiösen Dialog. Meister Sheng Yen ist Linienhalter der Linji (als Dharmaerbe von Meister Lingyuan) und der Caodong Tradition (als Dharmaerbe von Meister Dongchun). Es hat sowohl die Essenz des Hua’tou Chan der Linji Linie gefestigt, wie die Praxis des Stillen Gewahrseins (Mo zhao) der Caodonglinie erneuert. Er gründete die Linie des Dharma Trommel Berges des Chinesischen Humanistischen Chan Buddhismus, die auch im indischen Buddhismus begründet und vom tibetischen Buddhismus inspiriert ist. Wie der engagierte Buddhismus verbindet sie die individuelle Praxis mit einem sozialen Wirken in der Welt und unterhält verschiedene Hilfsorganisationen.

Meister Sheng-Yen ist am 3. Februar 2009 friedlich verstorben.

Ein Brief des Abtes Präsident über den Tod von Meister Sheng Yen auf Englisch

Der Meditationsraum dient Chan-Veranstaltung (regelmässige Meditationen, Einführungen, Übungs­tage, Retreats und Studienwochenenden). Er wird von Chan-Praktizierenden und für mbs-Kurse benutzt. Gelegentlich organisieren wir hier auch Musikabende, Vorträge oder Lesungen.
zu Aktivitätenzu Jahresprogramm
Der Raum kann auch gemietet werden für ruhige, meditationsähnliche Veranstaltungen. zu Kontakt

Sie finden uns hier:

Der Meditationsraum von Chan Bern befindet sich an der Brunngasshalde 37 in Bern.

Wir sind bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar:

Tramlinien 6, 7 und 8 bis Haltestelle „Zytglogge“, dann 5 Minuten zu Fuss zum Kornhaus, rechts vor der Kornhausbrücke die Grabenpromenade hinunter und rechts der Brunngasshalde entlang bis zur Nummer 37.
Tramlinie 9 und Buslinie 10 bis Haltestelle „Zytglogge“, dann in 3 Minuten wie oben beschreiben über die Grabenpromenade zur Brunngasshalde 37.
FussgängerInnen erreichen uns in ca. 12 Minuten vom Bahnhof. AutofahrerInnen finden einen Parkplatz im Rathausparking, welches nur 200 Meter entfernt ist.

Die Bezeichnung Chan, aus dem indischen dhyāna, bedeutet ursprünglich Meditation. In China wurde es zur Bezeichnung einer Schule, die sich vorwiegend der meditativen Praxis als Weg zum Erwachen widmete. Nach der Songzeit ( 960 – 1279) war Chan eine von nur zwei überlebenden buddhistischen Schulen und vermischte sich zum Teil mit der anderen Schule, dem Buddhismus des Reinen Landes. Somit wurden sehr viele Klöster in China als Chan-Klöster bezeichnet, ohne dass dies unbedingt bedeutete, dass in diesen Klöstern viel meditiert wurde. Ab Mitte der 19. Jh. setzten Reformbe-wegungen ein und der so entstehende humanistische Buddhismus wurde von Meister Sheng Yen später in eine der heutigen Zeit und den wissenschaftlichen Ansprüchen entsprechenden Form gebracht wurde.

Humanistischer Buddhismus hat sich als Bezeichnung eingebürgert, die genaue Übersetzung des chinesischen Begriffes ren sheng fo jiao (人生佛教) wäre vielleicht „Buddhismus für die in dieser Welt Lebenden“ oder freier „Buddhismus für die Menschen“. Der Begriffe bedeutet für Meister Sheng Yen, dass der Buddhadharma im gewöhnlichen, alltäglichen Leben anwendet und damit ganz allgemein der Entwicklung der Menschheit gedient wird. Sheng Yens ganz grosser Verdienst ist es, dass er die überlieferten Meditationsmethoden für uns so beschrieben hat, dass sie auch für Laien anwendbar sind (Huatou), und er hat die verloren gegangene Methode des Stillen Gewahrseins (Mozhao, Silent Illumination) wieder belebt und für uns anwendbar gemacht. Er förderte wissen­schaftliche buddhistische Studien und setzte die Priorität auf ihre Anwendbarkeit im Alltag.

Wie der engagierte Buddhismus umfasst der humanistische Buddhismus den Einbezug der Laien und Frauen, die Praxis im Alltag, soziales Engagement und Umweltschutz.

Dharma-Trommel-BergMeditationsgebäude des Dharma Drum Mountain, Taiwan (Photo: Hildi Thalmann)

Der Dharma-Trommel-Berg (engl. Dharma-Drum-Mountain, DDM) ist ein von Meister Sheng Yen gegründetes Zentrum für buddhistische Bildung. 1989 wurde im Norden von Taiwan ein Grundstück gekauft, das den Namen Dharma-Trommel-Berg erhielt und auf dem das DDM-Welt-Zentrum errichtet und 2005 eingeweiht wurde.
Diese Organisation gründet auf dem Ideal des Schutzes der spirituellen Umwelt und umfasst die Bereiche: Bildung (vom College bis zur Universität mit Forschungszentrum), Meditation und Hilfswerke. Die spirituelle Führung liegt bei der Nonnen- und Mönchs-Sangha. Dem Zentrum sind mehrere Klöster in Taiwan und den USA angeschlossen, sowie das DDM-Retreat-Zentrum in upstate New York und Praxiszentren in verschiedenen Ländern Asiens, Amerikas, Australiens und Europas.

Dharma Trommel Zentren

www.ddm.org.tw Die taiwanesische Webseite, mit allen Aktivitäten im Haupttempel der DDM-Linie, die auch Angaben über Retreats mit englischer Übersetzung enthält.
www.dharmadrum.org Die englischsprachige Seite von Dharma Drum Mountain.
www.ccmati.com Die Webseite von Meister Chi Chern (Chinesisch).
changrove.org Die Webseite von Meister Guo Ru (Chinesisch).
dharmadrumretreat.org Enthält die Veranstaltungen, die im Dharma Drum Retreat Center (DDRC) in Pine Bush, NY angeboten werden. DDRC wurde von Meister Shen Yen gegründet. Abt ist Guo Yuan Fashi, einer der Dharma-Erben von Meister Sheng Yen.
www.ddmba.ca Das Dharma Drum Vancouver Center ist der DDM Tempel in Kanada mit der Mission den Chan-Buddhismus in den Westen zu bringen. Äbtissin ist Chang Wu Fashi. Das Zentrum organisiert viele interessante Retreats, Seminare und Zeremonien.
riversidechan.org Riverside Chan Meditation Group, die Webseite von Gilbert Gutierrez, dem amerikanischen Dharma-Erben von Meister Sheng Yen. Unter http://dharmatalks.riversidechan.org/ finden sich viele Dharma-Talks.
tallahasseechan.org Die Webseite der Chan-Gemeinde in Tallahassee, Florida, gegründet 2009 durch den Chan-Lehrer Guo Gu (Dr. Jimmy Yu), einem frühen und sehr engen Schüler von Meister Sheng Yen. Guo Gu organisiert alle zwei Jahre eine Pilgerreise nach DDM Taiwan.
In der Tradition von Sheng Yen und dem Dharma-Trommel-Berg gibt es in Europa mehrere Chan-Zentren. Wir haben enge Kontakte zu:

Schweiz
Chan Bern Die Webseite von Max Kälin, Dharma-Erbe von Meister Sheng Yen.
England

In England wird Chan durch die Western Chan Fellowship vertreten. Die Western Chan Fellowship ist ein Verein der Laien-Praktizierenden in Grossbritannien. Dieser Verein führt in Zentren in England und Wales verschiedene Typen buddhistischer Mediations-Retreats durch. Die Western Chan Fellowship wurde von Dr. John Crook, dem ersten westlichen Dharma-Erben von

Meister Sheng Yen, gegründet. John Crook verstarb 2011.
Der gegenwärtige Lehrer, Simon Child (Chuan Fa Jing Hong) ist der zweite westliche Dharma-Erbe von Meister Sheng Yen. Er erhielt 2000 die Übertragung. 2015 ernannte er Fiona Nuttall und 2016 Rebecca Li zu Dharma-Erbinnen.

Es bestehen Chan Meditations-Gruppen an verschiedenen Orten in England.

westernchanfellowship.org Die Webseite von westenchanfellowship ist sehr ausführlich und informativ. Sie enthält auch periodische Rundbriefe.
Kroatien

Das Buddhistische Zentrum Zagreb (Budistički centar Zagreb) wird von Žarko Andričević, einem westlichen Dharma-Erben von Meister Sheng Yen, geleitet, welcher 2000 die Übertragung erhielt.

Das Zentrum organisiert regelmässige Retreats unter der Leitung von Žarko Andričević und gelegentlich mit Gast-Lehrern. Es besteht eine enge Verbindung zu Zen-Yoga, der vom Leiter geführten Yogaschule.

budisticki-centar.hr Die kroatische Webseite des Chan-Zentrum von Žarko Andričević.
chan.hr Webseite des in Entstehung begriffenen „Chan Retreat Center“ ausserhalb von Zagreb (Kroatien). Auf dieser Webseite gibt es auch Informationen in Englisch.
Polen

In Polen existiert eine Gruppe von Chan-Praktizierenden in der Linie von Meister Sheng Yen und John Crook. Diese Organisation ist der Western Chan Fellowship im UK angegliedert.

Die Czan-Gruppe organisiert mehrmals jährlich Retreats mit Meister Chi Chern und Simon Child.

www.czan.eu/en Die polnische Czan-Webseite der Czan-Gruppe, die mehrmals jährlich Retreats mit Meister Chi Chern und Simon Child organisiert. Die Webseite enthält Ausschreibungen zu Retreats auf Englisch.
www.buddhismus-bern.ch/ Die Webseite des IBVB (interkultureller buddhistischer Verein) im Haus der Religionen
www.haus-der-religionen.ch Die Webseite des Hauses der Religionen in Bern.
www.zentrumfuerbuddhismus.ch Die Webseite des Zentrums für Buddhismus an der Reiterstrasse in Bern.
www.sbu.net Die Webseite der Schweizerischen Buddhistischen Union.

Dharma-Trommel-BergMeditationsgebäude des Dharma Drum Mountain, Taiwan (Photo: Hildi Thalmann)

www.ddm.org.tw Die taiwanesische Webseite, mit allen Aktivitäten im Haupttempel der DDM-Linie, die auch Angaben über Retreats mit englischer Übersetzung enthält.
www.dharmadrum.org Die englischsprachige Seite von Dharma Drum Mountain.
www.ccmati.com Die Webseite von Meister Chi Chern (Chinesisch).
changrove.org Die Webseite von Meister Guo Ru (Chinesisch).