Die Bücher von Meister Sheng Yen

Die Bücher von Meister Sheng Yen

«Die zehn Ochsenbilder»

Die zehn Ochsenbilder stellen eine Analogie dar, um den Prozess der Chan-Praxis zu erklären. Der immer wachsame, immer geduldige Ochsenhirte ist ein Modell für Chan-Praktizierende, die ständig ihren von Geistestrübungen besetzten Geist hüten sollten.
Das Hüten des Ochsens ist eine Serie von Vorträgen, die Meister Sheng Yen während eines einwöchigen Retreats in der Zen-Gemeinschaft von Morgan’s Bay, Surry, Maine, hielt.
Die Vorträge sind keine wissenschaftlichen Interpretationen der Bilder. Eher handelt es sich um improvisierte, informelle Gespräche, welche die Praktizierenden unterstützen sollten im Umgang mit Hindernissen und Situationen, die während der Praxis im Retreat auftreten.
Die zehn Ochsenbilder dienten als Inspiration für Meister Sheng Yens beratende und ermunternde Worte. Diese Vorträge sind hilfreich für alle Meditierenden, egal ob sie in einem Retreat sind oder nicht.

Erhältlich bei Chan-Bern oder im Buchhandel Kontakt


«Den Erleuchtungsgeist erwecken – Die siebenunddreissig Hilfen zum Erwachen»

Die siebenunddreißig Hilfen zum Erwachen sind eine Zusammenstellung grundlegender buddhistischer Lehren in Form einer Aufzählung. Die scheinbare Einfachheit der Auflistung täuscht etwas darüber hinweg, dass sie als Ganzes in Wahrheit einen Fahrplan zur Erleuchtung darstellt für all jene, die sie mit Ausdauer und Ernsthaftigkeit befolgen.
Die siebenunddreißig Hilfen umfassen sieben Praxis-Gruppen, die zum Erwachen führen. Jede dieser sieben Gruppen enthält weitere Erleuchtungsfaktoren, was zu total siebenunddreißig führt:
(1) Die vier Grundlagen der Achtsamkeit, (2) Die vier angemessenen Anstrengungen, (3) Die vier Schritte zu magischer Kraft, (4) Die fünf Wurzeln, (5) Die fünf Kräfte, (6) Die sieben Erleuchtungs-Faktoren, (7) Der edle achtfache Weg.
Meister Sheng Yens pragmatische Lehren führen die Lesenden durch eine Abfolge aller Praktiken, indem er erläutert, wie sie mit dem eigenen Erleuchtungsweg der Lesenden in Beziehung stehen.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-7386-7184-1

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«Subtile Weisheit. Leiden verstehen und Mitgefühl kultivieren durch Chan-Buddhismus»

Meister Sheng Yen, ein Dharma-Nachfolger der buddhistischen Ahnen in China betrachtet in diesem Buch das Konzept von Leiden, Erleuchtung und Mitgefühl; er bietet ein Glossar der Schlüsselbegriffe an und rekapituliert kurz die Geschichte des Buddhismus in China. Doch er geht darüber hinaus und diskutiert zeitgenössische Themen und Fragen, denen er in den Jahren seines Lehrens in den Vereinigten Staaten begegnet ist. Manchmal persönlich und immer instruktiv, ist Meister Sheng Yens einführendes Werk ausgezeichnet für jene, die vor kurzem zum Buddhismus gekommen sind und für jene, die bereits bekannt sind mit den tibetischen und den Zen-Schulen.
Das 1. Kapitel „Jugendliche Fragen“ können Sie hier als Auszug lesen.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-7322-6865-8
Auszug
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«Vertrauen in den Geist. Ein Führer zur Chan-Praxis»

«Vertrauen in den Geist. Ein Führer zur Chan-Praxis» ist ein Schlüsselwerk zur Praxis des Chan-Buddhismus, und insbesondere zur Phänomenologie der inneren Geschehnisse. Es wird Seng Ts’an (Seng-can), dem dritten Chan-Patriarchen, AD 606 verstorben, zugeschrieben. Der vorliegende Kommentar von Meister Sheng-yen, inklusive Übersetzung des chinesischen Originals, wurde während Chan-Klausuren in den 1980er Jahren dargelegt. Er sagte dazu: „Mein eingenommener Standpunkt war weder wissenschaftlich noch analytisch. Vielmehr verwendete ich das Gedicht als Ausgangspunkt um die Praktizierenden zu inspirieren und es ihnen zu ermöglichen mit Geschehen, wie sie während des Übens auftreten, umzugehen.“ Der Ausdruck „Vertrauen in den Geist“ enthält die Bedeutungen Glauben an Geist und Verwirklichen von Geist als einem inneren Geschehen. Wahres Vertrauen in den Geist ist die Erfahrung und Erkenntnis eines fundamentalen, sich nicht bewegenden, sich nicht wandelnden Geistes, des Buddha-Geistes.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-8334-8675-3

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«Es gibt kein Leiden»

„Es gibt kein Leiden, keine Ursache, kein Ende des Leidens und auch keinen Weg, der zum Ende des Leidens führt. In der Leere ist kein Erkennen und kein Erreichen.“ Das Herz-Sutra, etwas über eine Seite lang, destilliert die Lehren Buddhas zu ihrer reinsten Essenz. Das wahrscheinlich bekannteste buddhistische Sutra wird in buddhistischen Zentren, Tempeln und Klöstern überall auf der Welt rezitiert. Die Chan-Schulen, welche die direkte Erfahrung lebendiger Weisheit betonen, haben das Herz-Sutra aufgrund des geballten Ausdrucks der Kern-Verwirklichung Buddhas verehrt. «Es gibt kein Leiden» ist Chan-Meister Sheng Yens Kommentar zum Herz-Sutra. Er erläutert das Sutra aus Chan-Sicht und legt es als eine Abfolge von Kontemplationsmethoden dar. Damit ermuntert er die Leser, das Sutra direkt in der Meditation und im Alltag zu erfahren. Auf diese Art wird das Lesen des Herz-Sutras zu mehr als einer intellektuellen Übung; es wird zu einer Praxismethode, durch die man zur fundamentalen Weisheit, die jedem von uns inhärent ist, erwachen kann. Dieser Kommentar zum Herz-Sutra kann uns helfen, wenn wir ein besseres Verständnis der buddhistischen Konzepte erlangen oder unsere Meditations-Praxis vertiefen möchten.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3842397996

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«Die Sechs Paramitas – Vervollkommnung auf dem Bodhisattva-Weg»

von Chan-Meister Sheng Yen. Das Sanskrit-Wort „paramita“ bedeutet wörtlich „das andere Ufer erreicht haben“. Es bedeutet auch „Transzendenz“ oder „Vervollkommnung“. Wenn wir auf dem Ufer des Leidens leben, bedeutet das andere Ufer erreichen, das Leiden hinter sich zu lassen und zu erwachen. Daher bedeutet Transzendenz frei werden von geistigen Schwächen, welche die Ursachen des Leidens sind, und vom Leiden selbst. Die wahre Praxis der Paramitas ist es, sich selber vom Verhaftetsein und Festhalten am Selbst zu befreien. Gemäss diesem Prinzip können alle buddhistischen Praktiken als Paramitas gesehen werden. Wenn man nur zum eigenen Wohl praktiziert, übt man nicht wirklich die Paramitas aus, ob diese Praxis nun „Hinayana“ oder „Mahayana“ genannt wird. In Wahrheit hat man nur beschränkt Erfolg, wenn man nur sich selber zu helfen sucht. Die Belohnung wird am grössten sein, wenn man versucht anderen Gutes zu tun. Was sind die Sechs Paramitas? Es sind: Grosszügigkeit (dana), ethisches Handeln (sila), Geduld (ksanti), Tatkraft (virya), Meditation (dhyana) und Weisheit (prajna). Ihr Ziel ist es das Selbst-Verhaftetsein auszulöschen und den Ozean des Leidens zu transzendieren.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-8391-7453-1

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«Kostbarer Spiegel — grenzenlos»

In diesem Buch zeigt sich der einzigartige Meister Sheng Yen von seiner besten Seite. Er erläutert alte Texte der chinesischen Chan-Tradition und zeigt, wie wunderbar praktisch sie wirklich sind, auch für uns heute. Die Texte sind zwei Gedichte, geschrieben von den zwei Begründern der Caodong-Schule des Chan-Buddhismus: „Verpflichtung zur Ganzheit“ und „Gesang des kostbaren Spiegelsamadhis“. Beide betonen die Chan-Sicht, dass Weisheit nicht von Geistestrübungen getrennt ist, und beide sprechen von den zwei Ebenen des Gewahrseins, durch die man auf dem Weg der Verwirklichung gehen muss. Beide sind auch Werke buddhistischer Philosophie, die allen als Führer zur spirituellen Praxis dienen können. „Chan-Meister Sheng Yen ist ein grosser Lehrer und ich habe grosses Vertrauen in seine Gelehrtheit und Weisheit.“ – Thich Nhat Hanh. Mit Kalligraphien von Chan-Meister Chi Chern.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-8423-8572-6

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