Bibliothek

Das Chan-Zentrum Bern verfügt über eine kleine Bibliothek zu folgenden Themen:

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  • Islam
  • Israelitische Religion und Judentum
  • Andere Religionen
  • Neue Religionen und Weltanschauungen
  • Allgemeines und vergleichende Religionswissenschaft

Der Schwerpunkt liegt auf Buddhismus, speziell Zen und Chan. Zu den Büchern von Meister Sheng Yen finden sich unten auf der Seite Kurzzusammenfassungen.


Die Bücher können jeweils samstags zwischen 11 und 12 Uhr sowie nach Absprache ausgeliehen werden. Melden Sie sich dazu bei Hildi Thalmann.

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Die Broschüren von Meister Sheng Yen

Folgende Broschüren stehen zum Gratis-Download zur Verfügung

Im Geiste von Chan

Diese Broschüre öffnet ein Fenster zum chinesischen Zen (Chan).
Sie enthält eine kurze Zusammenfassung der chan-buddhistischen Gedanken von Meister Sheng Yen, zusammengestellt aus publiziertem und noch nicht publiziertem Material. Die Veröffentlichung erfolgt in der Hoffnung,AnfängerInnen und einem weiteren Publikum eine neue und frische Perspektive auf das Selbst, den Geist, sowie die Art unserer Beziehung und Interaktion mit der Welt zu geben.

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Warum nehmen wir Zuflucht

Dieses Büchlein ist für diejenigen, die bereits über Buddhismus gelesen, einige der Lehren praktiziert haben, diese nützlich fanden und die nun wünschen, auf dem Weg weiterzuschreiten.

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Die Bücher von Meister Sheng Yen

Erhältlich bei Chan-Bern oder im Buchhandel

Die zehn Ochsenbilder

Die zehn Ochsenbilder stellen eine Analogie dar, um den Prozess der Chan-Praxis zu erklären. Der immer wachsame, immer geduldige Ochsenhirte ist ein Modell für Chan-Praktizierende, die ständig ihren von Geistestrübungen besetzten Geist hüten sollten.
Das Hüten des Ochsens ist eine Serie von Vorträgen, die Meister Sheng Yen während eines einwöchigen Retreats in der Zen-Gemeinschaft von Morgan’s Bay, Surry, Maine, hielt.
Die Vorträge sind keine wissenschaftlichen Interpretationen der Bilder. Eher handelt es sich um improvisierte, informelle Gespräche, welche die Praktizierenden unterstützen sollten im Umgang mit Hindernissen und Situationen, die während der Praxis im Retreat auftreten.
Die zehn Ochsenbilder dienten als Inspiration für Meister Sheng Yens beratende und ermunternde Worte. Diese Vorträge sind hilfreich für alle Meditierenden, egal ob sie in einem Retreat sind oder nicht.

«Den Erleuchtungsgeist erwecken – Die siebenunddreissig Hilfen zum Erwachen»

Die siebenunddreißig Hilfen zum Erwachen sind eine Zusammenstellung grundlegender buddhistischer Lehren in Form einer Aufzählung. Die scheinbare Einfachheit der Auflistung täuscht etwas darüber hinweg, dass sie als Ganzes in Wahrheit einen Fahrplan zur Erleuchtung darstellt für all jene, die sie mit Ausdauer und Ernsthaftigkeit befolgen.
Die siebenunddreißig Hilfen umfassen sieben Praxis-Gruppen, die zum Erwachen führen. Jede dieser sieben Gruppen enthält weitere Erleuchtungsfaktoren, was zu total siebenunddreißig führt:
(1) Die vier Grundlagen der Achtsamkeit, (2) Die vier angemessenen Anstrengungen, (3) Die vier Schritte zu magischer Kraft, (4) Die fünf Wurzeln, (5) Die fünf Kräfte, (6) Die sieben Erleuchtungs-Faktoren, (7) Der edle achtfache Weg.
Meister Sheng Yens pragmatische Lehren führen die Lesenden durch eine Abfolge aller Praktiken, indem er erläutert, wie sie mit dem eigenen Erleuchtungsweg der Lesenden in Beziehung stehen.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-7386-7184-1

«Subtile Weisheit. Leiden verstehen und Mitgefühl kultivieren durch Chan-Buddhismus»
Meister Sheng Yen, ein Dharma-Nachfolger der buddhistischen Ahnen in China betrachtet in diesem Buch das Konzept von Leiden, Erleuchtung und Mitgefühl; er bietet ein Glossar der Schlüsselbegriffe an und rekapituliert kurz die Geschichte des Buddhismus in China. Doch er geht darüber hinaus und diskutiert zeitgenössische Themen und Fragen, denen er in den Jahren seines Lehrens in den Vereinigten Staaten begegnet ist. Manchmal persönlich und
immer instruktiv, ist Meister Sheng Yens einführendes Werk ausgezeichnet für jene, die vor kurzem zum Buddhismus gekommen sind und für jene, die bereits bekannt sind mit den tibetischen und den Zen-Schulen.
Das 1. Kapitel „Jugendliche Fragen“ können Sie hier als Auszug lesen.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-7322-6865-8

«Vertrauen in den Geist. Ein Führer zur Chan-Praxis» ist ein Schlüsselwerk zur Praxis des Chan-Buddhismus, und insbesondere zur Phänomenologie der inneren Geschehnisse. Es wird Seng Ts’an (Seng-can), dem dritten Chan-Patriarchen, AD 606 verstorben, zugeschrieben. Der vorliegende Kommentar von Meister Sheng-yen, inklusive Übersetzung des chinesischen Originals, wurde während Chan-Klausuren in den 1980er Jahren dargelegt. Er sagte dazu: „Mein eingenommener Standpunkt war weder wissenschaftlich noch analytisch. Vielmehr verwendete ich das Gedicht als Ausgangspunkt um die Praktizierenden zu inspirieren und es ihnen zu ermöglichen mit Geschehen, wie sie während des Übens auftreten, umzugehen.“ Der Ausdruck „Vertrauen in den Geist“ enthält die Bedeutungen Glauben an Geist und Verwirklichen von Geist als einem inneren Geschehen. Wahres Vertrauen in den Geist ist die Erfahrung und Erkenntnis eines fundamentalen, sich nicht bewegenden, sich nicht wandelnden Geistes, des Buddha-Geistes.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-8334-8675-3

«Es gibt kein Leiden» „Es gibt kein Leiden, keine Ursache, kein Ende des Leidens und auch keinen Weg, der zum Ende des Leidens führt. In der Leere ist kein Erkennen und kein Erreichen.“ Das Herz-Sutra, etwas über eine Seite lang, destilliert die Lehren Buddhas zu ihrer reinsten Essenz. Das wahrscheinlich bekannteste buddhistische Sutra wird in buddhistischen Zentren, Tempeln und Klöstern überall auf der Welt rezitiert. Die Chan-Schulen, welche die direkte Erfahrung lebendiger Weisheit betonen, haben das Herz-Sutra aufgrund des geballten Ausdrucks der Kern-Verwirklichung Buddhas verehrt. «Es gibt kein Leiden» ist Chan-Meister Sheng Yens Kommentar zum Herz-Sutra. Er erläutert das Sutra aus Chan-Sicht und legt es als eine Abfolge von Kontemplationsmethoden dar. Damit ermuntert er die Leser, das Sutra direkt in der Meditation und im Alltag zu erfahren. Auf diese Art wird das Lesen des Herz-Sutras zu mehr als einer intellektuellen Übung; es wird zu einer Praxismethode, durch die man zur fundamentalen Weisheit, die jedem von uns inhärent ist, erwachen kann. Dieser Kommentar zum Herz-Sutra kann uns helfen, wenn wir ein besseres Verständnis der buddhistischen Konzepte erlangen oder unsere Meditations-Praxis vertiefen möchten.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3842397996

«Die Sechs Paramitas – Vervollkommnung auf dem Bodhisattva-Weg» von Chan-Meister Sheng Yen. Das Sanskrit-Wort „paramita“ bedeutet wörtlich „das andere Ufer erreicht haben“. Es bedeutet auch „Transzendenz“ oder „Vervollkommnung“. Wenn wir auf dem Ufer des Leidens leben, bedeutet das andere Ufer erreichen, das Leiden hinter sich zu lassen und zu erwachen. Daher bedeutet Transzendenz frei werden von geistigen Schwächen, welche die Ursachen des Leidens sind, und vom Leiden selbst. Die wahre Praxis der Paramitas ist es, sich selber vom Verhaftetsein und Festhalten am Selbst zu befreien. Gemäss diesem Prinzip können alle buddhistischen Praktiken als Paramitas gesehen werden. Wenn man nur zum eigenen Wohl praktiziert, übt man nicht wirklich die Paramitas aus, ob diese Praxis nun „Hinayana“ oder „Mahayana“ genannt wird. In Wahrheit hat man nur beschränkt Erfolg, wenn man nur sich selber zu helfen sucht. Die Belohnung wird am grössten sein, wenn man versucht anderen Gutes zu tun. Was sind die Sechs Paramitas? Es sind: Grosszügigkeit (dana), ethisches Handeln (sila), Geduld (ksanti), Tatkraft (virya), Meditation (dhyana) und Weisheit (prajna). Ihr Ziel ist es das Selbst-Verhaftetsein auszulöschen und den Ozean des Leidens zu transzendieren.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-8391-7453-1

«Kostbarer Spiegel — grenzenlos» In diesem Buch zeigt sich der einzigartige Meister Sheng Yen von seiner besten Seite. Er erläutert alte Texte der chinesischen Chan-Tradition und zeigt, wie wunderbar praktisch sie wirklich sind, auch für uns heute. Die Texte sind zwei Gedichte, geschrieben von den zwei Begründern der Caodong-Schule des Chan-Buddhismus: „Verpflichtung zur Ganzheit“ und „Gesang des kostbaren Spiegelsamadhis“. Beide betonen die Chan-Sicht, dass Weisheit nicht von Geistestrübungen getrennt ist, und beide sprechen von den zwei Ebenen des Gewahrseins, durch die man auf dem Weg der Verwirklichung gehen muss. Beide sind auch Werke buddhistischer Philosophie, die allen als Führer zur spirituellen Praxis dienen können. „Chan-Meister Sheng Yen ist ein grosser Lehrer und ich habe grosses Vertrauen in seine Gelehrtheit und Weisheit.“ – Thich Nhat Hanh. Mit Kalligraphien von Chan-Meister Chi Chern.
fourturtles publications, Badenerstrasse 334, CH-8004 Zürich
ISBN 978-3-8423-8572-6

Hier befindet sich eine Auswahl an Vorträgen und Artikeln, welche sich mit Chan, Meditation und entsprechenden Themen befassen.

Meister Sheng Yen und seine Linie der Dharma-Trommel
Artikel verfasst von Hildi Thalmann (Chang She). (Text hier).

Übergänge im Leben und am Lebensende
Öffentlicher Vortrag von Hildi Thalmann (Chang She) gehalten im Haus der Religionen am 8. September 2017. (Video hier).

Pilgerreise zum Dharma-Trommel-Berg in Taiwan (2016)
Artikel verfasst von Hildi Thalmann (Chang She). (Text hier).

Klarheit im Geist, im Wesen, im Alltag
Vortrag von Hildi Thalmann (Chang She) gehalten am Thementag der Schweizerischen Buddhistischen Union im Mai 2016. (Text hier).

Chan Denken und Chan Handeln
Öffentlicher Vortrag von Meister Chi Chern, Dharmaerbe von Meister Sheng Yen, gehalten am 15. August 2014 in Bern (Text: hier).

Stille in Geschäftigkeit
Öffentlicher Vortrag von Žarko Andričević, Dharmaerbe von Meister Sheng Yen, gehalten am 31. Januar 2014 in Bern (Text: hier).

Chan und die vier Umwelten
Öffentlicher Vortrag von Žarko Andričević, Dharmaerbe von Meister Sheng Yen, gehalten am 18. Januar 2013 in Bern (Text: hier).

Schlichtheit und Schönheit im Chan
Öffentlicher Vortrag von Žarko Andričević, Dharmaerbe von Meister Sheng Yen, gehalten am 28. Februar 2011 in Bern (Text: hier).

Heisse Eisen im Buddhismus
Vortrag gehalten in der „Nacht der Religionen“ am 12.11.2011 von Hildi Thalmann (Chang She) (Text: hier).

Buddhistische Ethik
Vortrag gehalten am Chan Treffen vom 28. August 2011 von Hildi Thalmann (Chang She).
Inhalt:
Philosophie der Ethik
Ethik in den Religionen
Buddhistische Ethik
Ethik im Mahāyāna
Ethik und Chan/Zen
Chan als humanistischer Buddhismus

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Interreligiöser Dialog
Vortrag aus dem Treffen der Chan-Gruppe vom 11. März 2012 gehalten von Hildi Thalmann.

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Chan and the Martial Arts
Employing the Mind. Teachings from one Zen Master, three Martial Arts Masters and one Chan Master.
Vortrag von William Hanselmann gehalten am Chan Treffen vom 24. März 2013.

Chan_and_Martial_Arts_presentation-March
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Eindrücke aus Malaysia
Eindrücke und Erfahrungen in buddhistischen Klöstern in Malaysia: Präsentation eines Vortrags mit Bilddokumentation von Hildi Thalmann.

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Western Chan England
Andreas Wyttenbach berichtet über seine Erfahrungen in England und über Western Chan. Vortrag von Andreas Wyttenbach gehalten am Chan Treffen vom 22. September 2013.

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Humanistischer Buddhismus und seine Wurzeln
Vortrag über Entstehung und Entwicklung des Humanistischen Buddhismus. Vortrag von Hildi Thalmann gehalten am Chan Treffen vom 7. September 2014.

Humanistischer Buddhismus und seine Wurzeln
Praesentation-Hildi_Thalmann-ChanTag-201
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Žarko Andričević widmet sich seit 1975 der Praxis und dem Studium des Buddhismus. Er lehrt Buddhismus und Yoga und leitet das bud­dhis­tische Zentrum Kroatiens.

Seit 1996 prak­tizierte er bei Meister Sheng Yen und erhielt 2001 die Dharma-Übertragung. Er leitet Retreats in verschiedenen Ländern Europas und öfter im Dharma Drum Meditationszentrum in Pinebush NY.
Er vertritt DDM an internationalen Konferenzen, so an Treffen reli­giö­ser Führer am Rande von G-20 Treffen oder von Uno-Klima­kon­feren­zen. Er ist Leiter des Ausschusses für Buddhismus und Gesell­schaft der Europäischen Buddhistischen Union.

Guo Gu Fa Shi

Guo Gu (Prof. Jimmy Yu) ist einer der ersten Laien-Lehrer des Humanistischen Chan-Buddhismus von Meister Sheng Yen. Er war Übersetzer bei den wichtigsten Aktivitäten im DDRC und DDM Taiwan. Ab 1982 lernte er in jugendlichem Alter Meditation von Meister Sheng Yen und begann 1989 mit intensiver Praxis. Während 9 Jahren war er der persönliche monastische Begleiter und Assistent von Meister Sheng Yen. 1995 erhielt er die Lehrerlaubnis.

Guo Gu war der Instruktor der westlichen Dharma-Lehrer. Er hält ein PhD in Buddhistischen Studien und ist Assistenzprofessor an der Florida State University. Er leitet die Tallahassee-Chan-Gruppe.